Warum sollte ich Saftfasten?

... und was hat unser Immunsystem damit zu tun?

Wenn sich erste gesundheitliche Einschränkungen zeigen, kommen die bohrenden Gewissensfragen: Warum habe ich nicht schon früher reagiert und beispielsweise jedes Jahr einige Saftfasten-Tage in meinen Alltag integriert? Warum habe ich mich nicht schon längst intensiver um meine Gesundheit gekümmert? Ich weiß doch, dass ich mich im stressigen Alltag allzu oft ungesund ernähre.

Saftfasten Titelbild

Saftfasten

Doch was macht eine angemessene Vorsorge wirklich aus, die es möglich macht bis ins hohe Alter gesund und vital zu bleiben? Eine gute Freundin hat mir unlängst erzählt, dass ein gutes Saftfasten - Konzept eine Wohltat für Körper und Seele sein kann. Ja, sie hat Recht, dachte ich, als ich ihren Argumenten zuhörte. Mir ist schon lange bewusst, dass ich Prävention ernster nehmen sollte, wenn ich mich auch in der Zukunft vital und leistungsfähig, schlicht gesund fühlen will! Die Recherchen haben es gezeigt und wissenschaftliche Studien im Internet belegen es: Saftfasten ist die beste Möglichkeit, den Körper regelmäßig zu reinigen, zu kräftigen und zu vitalisieren. Das allerbeste daran ist aber: Saftfasten ist so eine intensive Körpererfahrung, danach will jeder vitaler weiterleben!

Kommen wir über eine kleine Zukunftsgeschichte zu den Argumenten für das Saftfasten.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie plagen Rückenschmerzen und außerdem denken Sie schon lange darüber nach, ein paar Pfunde abzunehmen. Eine gute Freundin hat Ihnen die Adresse eines Gesundheitsberaters empfohlen. Nun sitzen Sie, mit einer gehörigen Portion Skepsis im Nacken, bei ihm in der Praxis und erzählen ihm ihr Dilemma. Sie berichten, dass ihr Arzt sie gewarnt hat: „Wenn Sie nichts unternehme, müssen Sie sich in den kommenden Jahren sicher an der Bandscheibe operieren lassen. Das ist Fakt!“ Sie erzählen weiter, dass ihr Arzt ihnen Salben und Medikamente gegen die Schmerzen verschrieben hat und er ihnen gleich drei Überweisungen zu weiteren Fachärzten mitgegeben hat. Ein Orthopäde, ein Ernährungswissenschaftler und eine Klinikadresse inklusive einer Überweisung für eine Computertomographie. Sie versuchen zu beschreiben, dass Sie sich ständig krank, alt und motivationslos fühlen. In der letzten Zeit sind Sie außerdem oft müde und gestresst durch andere schmerzhafte Zipperlein. Die Knie, die Verdauung, die Nachtruhe, alles scheint irgendwie … aus dem Lot. Der Gedanke, sich nun auch noch einer neuen Ernährungsdisziplin auszusetzten, stresst Sie deswegen umso mehr. Schließlich sind die kleinen süßen Sünden oder die Chips am Abend, die aromatische Pizza Quattro Formaggi vor dem Fernseher … wenn endlich Ruhe ist … ihre einzige Möglichkeit, sich etwas Erholung, etwas Belohnung zu verschaffen! Das sind doch die einzigen Dinge, die ihnen ihren gehetzten Alltag versüßen. Darauf zu verzichten? Allein der Gedanke ruft schon wieder Stress hervor! Irgendwann schauen Sie auf und erwarten seine Vorschläge.

Der Gesundheitsarzt lehnt sich zurück und lächelt Sie wissend an. Dann erzählt er etwas, was ihr ganzes zukünftiges Leben verändert: „Stellen Sie sich mal vor, Sie kaufen sich einen wunderschönen jungen Baum für ihren Garten. Der Gärtner hat Ihnen gesagt, diese Pflanzenart liebt die Sonne und viel Platz. Aber Sie pflanzen ihn dahin, wo er am besten zu sehen ist. In ihren kleinen Vorgarten und damit in den Schatten ihres Hauses! Der Gärtner hat Ihnen auch gesagt, dass diese Sorte sehr genügsam ist und sie brauchen ihn so gut wie niemals zu düngen oder zu wässern. Aber Sie wollen diesen Baum besonders gut versorgen und düngen deshalb besonders oft und wässern ihn besonders viel! Dazu kommt, dass die Hunde der Nachbarschaft den Baum als ihr Pinkelbäumchen auserkoren haben! Ihnen ist schon klar, was passiert? Ihr Baum hält dieses „Leben“ genau zwei Jahre lang standhaft durch. Dann fängt er an zu kümmern! Das wollen Sie natürlich nicht, denn Sie mögen …, nein Sie lieben ihren Baum. Also nehmen Sie anderen Dünger, besprühen die kranken Blätter mit Spritzmitteln und schützen den Stamm obendrein gegen die Hunde, indem Sie so ein ätzendes Zeug namens WAUWEG an seinen Stamm spritzen!“

Saftfasten - Schlechtes Immunsystem

Der Arzt macht eine kurze Pause. Dann macht er Ihnen einen Vorschlag: „Wie wäre es denn, wenn Sie stattdessen den Baum an einen Ort mit viel Sonne pflanzen, hinten im Garten, wo er genügend Platz hat. Da würden auch die Hunde nicht mehr an ihn herankommen und wenn Sie ihn gemäß den Vorgaben ihres Gärtners nicht mehr düngen, könnte er sich dort vielleicht von dem ganzen Zeug erholen, was sich inzwischen in seinen Blättern und Wurzeln abgelagert hat! Was wäre, wenn sie ihm im Gegenteil Zeit geben? Zeit, die er jetzt dringend benötigt um das ganze Zeug, was Sie ihm verabreicht haben, wieder aus seinen Zellen zu bekommen. Was würde es für einen Unterschied für die Zellen des Baumes machen, wenn Sie in der Zukunft jeglichen Stress von ihm fernhalten. Was meinen Sie wohl, würde dann passieren?“

Ihre Antwort kommt zögernd aber auch verstehend: „Ich vermute, sein Immunsystem würde wieder aktiviert und die Kräfte der Natur würden ihn unter optimalen Bedingungen wieder gesund machen!?“

Der Arzt lehnt sich vor und sieht Ihnen ernst in die Augen: „Und was würde passieren, wenn Sie durch Saftfasten und Stressminderung Ihr eigenes Immunsystem wieder aktivieren würden?“

Saftfasten - Immunsystem


Was bewirkt denn Saftfasten eigentlich?

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Das Saftfasten ist eine der besten und neuesten Methoden, Schlacken im Körper gezielt zu lösen, dann mit Vitalstoffen zu ummanteln und durch basische Anwendungen auszuleiten. Hierbei können alle Stoffwechsel- und Verdauungsvorgänge gezielt angesprochen werden. Man kann auf diese Weise das Saftfasten und die begleitenden Maßnahmen als wirkungsvolle Unterstützung bei der natürlichen Ausscheidung nutzen. Der Saft selbst ist dabei nicht das allein entscheidende Mittel, denn alle Maßnahmen zusammen sind es, die den Erfolg ausmachen. Ein wichtiger Aspekt vom Saftfasten ist Stressvermeidung, da jegliche Form von Stress die Immunabwehr unserer Körperzellen beeinträchtigt.

Saftfasten - Fasten

Beim Fasten mit Saft zeigt sich die positive Wirkung einerseits durch die Menge an Flüssigkeit, die man über den Tag verteilt zu sich nimmt. Andererseits ist aber die genaue Zusammenstellung der Gemüse- und Fruchtsaftanteile für die Morgen- und Abendstunden sehr wichtig. Die Ausgewogenheit und die Qualität der jeweiligen Rezepte machen immer den jeweiligen Fastenerfolg aus. Deshalb ist es nach Meinung vieler Gesundheitsärzte auch entscheidend, für welches Saftfasten – Konzept man sich entscheidet.

Ist jeder Mensch ein Saftfasten - Kandidat?

Nicht unbedingt. Immer, wenn sich der Körper in einer Extremsituation (Krankheit – ob chronisch oder akut) befindet, sollte ein Arzt befragt werden, ob das Saftfasten als begleitende Maßnahme durchgeführt werden kann. Auch positive zeitliche Lebensabschnitte, wie beispielsweise Schwangerschaften und extreme sportliche Trainingszeiten (Triathlon, Marathon) sollten nicht gleichzeitig mit einer Saftfasten – Zeit begonnen oder durchgeführt werden.

Bedenken Sie in diesem Zusammenhang bitte immer: Je nach Einschätzung und Einstellung ihres Hausarztes zum Thema Fasten oder Saftfasten an sich, kann auch seine Meinung zum Thema Fasten in körperlichen Extremsituation (auch Krankheiten sind Extremsituationen) stark variieren.

Rät jeder Arzt seinen Patienten zu einer Saftfasten - Kur?

Man kann heute sagen: So groß Zahl der Behandlungsmethoden von Symptomen, so unterschiedlich groß sind auch die jeweiligen Auffassungen von Ärzten zum Thema Fasten und Entschlacken. Ein Beispiel: Fragen Sie gleichzeitig zehn verschiedene Ärzte mit zehn verschiedenen Fachgebieten zum Thema Rückenschmerzen, so bekommen sie garantiert zehn verschiedene Behandlungsvorschläge. Von der Operation bis zum Aufbau der Rumpfmuskulatur. Genau so verhält es sich auch mit dem Thema Saftfasten.

Ein anderes Beispiel: Bei klaren Symptomen einer Verkalkung der Blutgefäße wird ein Chirurg ihnen möglicherweise zu chirurgischen Maßnahmen raten. Ein Ernährungsmediziner dagegen würde ihnen wahrscheinlich erst einmal zu einer Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten bei gleichzeitiger Bewegung raten und Medikamente oder Nahrungsergänzungen verschreiben. Würden diese beiden Fachleute über den Sinn oder Unsinn von Säften und Saftfasten diskutieren, würden sicher beide gute Argumente für ihre individuellen Richtungen und eventuell sogar gegen das Saftfasten finden. Die Frage, die man sich in solchen Situationen immer stellen sollte: Was ist mein Symptom und was ist die eigentliche Wurzel davon? Viele Wissenschaftler sind sich inzwischen einig: Fast jede Krankheit beginnt mit Stress der jeweils betroffenen Zellen.

Derjenige Arzt, der dem eigentlichen „Stressursprung“ ihrer Symptome am meisten Aufmerksamkeit widmet, ist in der Regel der, der ihnen langfristig helfen wird!

Fazit: So unterschiedlich das Saftfasten und seine Auswirkungen auf die Gesundheit diskutiert werden, lohnt es sich dennoch am Ende meistens für jeden Fastenden. Denn wenn man alle bekannten Zivilisationskrankheiten zusammennimmt, so haben sie doch in der Fülle ihrer Symptome alle den gleichen Ursprung. Stress! Physischer Stress durch Ernährungsfehler, Stress durch Überlastung. Psychischer Stress durch Beziehungen. Struktureller Stress ohne gleichzeitigen Bewegungs- und Entspannungsausgleich. Stress macht krank! Gerade darum wirkt sich eine zeitlich begrenzte Besinnung auf wirklich naturnahe Lebensmittel in Form von Säften und Brühen, sowie begleitende Bewegungs- und Entspannungseinheiten in der Regel immer positiv auf die Gesundheit aus. 80 Prozent aller Befragten berichten während des Saftfasten von einer besonderen Form der Klarheit und Rückbesinnung auf die innere Stimmen und die innere Stärke.

Tipp: Obwohl man seinem Arzt grundsätzlich vertrauen sollte, lohnt es sich immer, eine zweite oder dritte ärztliche Meinung einzuholen, wenn ihr Arzt das Saftfasten rundheraus ablehnt.

Was kennzeichnet ein gutes Saftfasten - Programm?

  • Die Saft-, sowie alle Brühe- Rezepte sind gut auf die Inhalte und Tageszeiten abgestimmt
  • Stoffwechsel – fördernde Inhaltsstoffe sind berücksichtigt
  • Der Einkauf und die begleitenden Maßnahmen sind gut erklärt und einzeln aufgeführt
  • Jeder Saftfastentag, auch die Aufbautage, ist klar strukturiert aufgezeigt
  • Probleme, Krisen und Maßnahmen werden angesprochen
  • Die Aufbautage, als Ausstieg aus dem Saftfasten, sind genügend berücksichtigt

Welche Vorteile hat Saftfasten für Sie?

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Jedes Fastenkonzept hat einen besonderen Zweck. Das Saftfasten zählt ebenso dazu. Sein Zweck ist die gezielte Entschlackung und gleichzeitige Vitalisierung ihres Köpers durch speziell ausgesuchte Säfte und begleitende stressmindernde Maßnahmen. Das sind die größten Vorteile. Der Körper wird gereinigt, gleichzeitig regeneriert und mit dem Impuls der „Ruhe“ versorgt, um so gegen jegliche Krankheiten die beste Vorsorge zu leisten. Diese Ziele sollten auch bei ihrer Auswahl einer Fastenart an erster Stelle stehen. Behalten Sie bitte folgendes Bild im Kopf: Saftfasten ist wie ein Aufladen ihrer Batterien bei gleichzeitiger Entschlackung und Stressminderung. Das alles geschieht allein durch die Kräfte der Natur.

Saftfasten - Vorteile

Was wird noch verbessert und angeregt?

Wenn man einen mehr oder weniger müden Stoffwechsel hat, dann wirkt es sich besonders auf das allgemeine Lebensgefühl aus, wenn man den Organismus durch Saftfasten anregt. (Ein müder Stoffwechsel ist an dieser Stelle nicht mit einem stressfreien Stoffwechsel zu verwechseln. „Müde“ meint in diesem Zusammenhang beispielsweise: schlechte oder unzureichende Verdauung und ständige Völlegefühle.) Man kann durch die Anregung des Stoffwechsels gewährleisten, dass die Nährstoffe besser an ihre entsprechenden Ziele geleitet werden und dass die Zellen gut mit Sauerstoff versorgt werden. Der Blutfluss funktioniert nämlich in der Regel sofort besser. Man schläft schneller ein, man schläft im allgemeine tiefer und man schläft besser durch …! Man ist insgesamt viel ausgeglichener, belastbarer und kann konzentrierter arbeiten. Aber das sind längst nicht alle Verbesserungen. Die Liste könnte in Wahrheit endlos weitergeführt werden. Fakt ist, dass man sich insgesamt vitaler fühlt. Das Saftfasten greift in alle Stoffwechselvorgänge positiv regulierend ein und das ist am Ende schlicht: vitalisierend und gesundheitsfördernd!

Saftfasten - Ausscheidung

Ein weiterer Vorteil sind die geringen Kosten der Durchführung vom Saftfasten!

Vergleicht man die allgemein üblichen Lebenskosten mit den Kosten, die während einer Saftfasten – Kur entstehen, ergibt sich folgendes Ergebnis: Die Kosten sind in etwa identisch wie zu Zeiten ohne Saftfasten - Kur. Lediglich die Durchführung der begleitenden Maßnahmen führen zu geringen Mehrausgaben. Gerade diese Begleitmaßnahmen sollte man aber nicht nur auf das Saftfasten beschränken. Denn auch in Wochen und Monaten, in denen man nicht fastet, sind gerade diese Anwendungen eine Wohltat gegen alltagsbedingten Stress!

Basische Anwendungen sind unschlagbar als Gesundheitsvorsorge und erhalten ihre gesamten Stoffwechselvorgänge jung. Dazu kommt: Viele Helfer, die man für die basischen Anwendungen gebraucht, schafft man nur einmal an und wird sie jederzeit wieder verwenden. (Wärmeflasche, Trockenbürsten, Zungenschaber etc.)

Die Kosten sind dementsprechend kein Argument gegen das Saftfasten und die Vorzüge überwiegen eindeutig. Die wichtigste Untermauerung für diese Aussage: Beim Saftfasten kann man davon ausgehen, dass man langfristig weniger in die Gesundheit und Medikamente investieren muss.


Saftfasten - Die Kosten

Vorteile auf einen Blick

  • Anregung von Stoffwechsel und Verdauung
  • Bessere Versorgung durch Stoffwechselanregung mit Energie und Sauerstoff
  • Die Kosten für eine Saftfastenkur entsprechen ungefähr den Kosten einer Lebensführung ohne Saftfasten
  • Viele Helfer für die basischen Anwendungen muss man nur beim ersten Mal anschaffen

Ein Beispiel für den finanziellen Sinn vom Saftfasten

* Eine Metapher zum argumentieren oder überzeugen: Nehmen wir einmal an, sie haben sehr kalkhaltiges Wasser und ihr Kaffeevollautomat hat etwa 600 Euro gekostet. Sie könnten nun jegliche Entkalkungsmittel ignorieren, die Sie bei ordnungsgemäß durchgeführter Anwendung circa 2 Euro im Monat kosten würden. Nach etwa drei Monaten ist ihr Kaffeevollautomat in einem so desolaten Zustand, dass eine Auswechselung der Leitungen beim Service sie 158€ kostet. Sie sind aber erst mal glücklich, ihr Automat läuft wieder und obwohl der Händler ihnen dringend geraten hat, ab jetzt die Entkalkung regelmäßig durchzuführen, hören sie nicht auf ihn. Schließlich hätten sie das Paket mit den Entkalkungsmitteln gleich mitnehmen müssen und das wäre eine Mehrausgabe von 30 Euro gewesen. Zuzüglich zu den 158 Euro Reparatur waren das 188€ und das war ihnen zu viel! Sie wären mit dem Paket zwar die nächsten 15 Monate ausgekommen, aber das haben Sie in dem Moment kostenbewusst ausgeblendet. Ihr Kaffeevollautomat läuft also weitere 5Monate, dann muss er erneut zum Service. Nichts geht mehr, die ganzen Leitungen sind zu! Bedenken Sie an dieser Stelle: Sie hätten in der Zwischenzeit Kosten von 10 Euro für die regelmäßige Entkalkung gehabt. Bezahlt haben Sie inzwischen 316 Euro!

Wer möchte, kann dieses Beispiel gerne auf seinen Körper, auf sein Auto oder auf seine Waschmaschine übertragen. In fast allen Bereichen des täglichen Lebens zeigt sich, dass regelmäßige Wartung vor teuren Reparaturen, Behandlungen und Mehrausgaben schützen kann.


Welche Vor- und Nachteile hat das Saftfasten zu Hause?

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Neben den Vorteilen hat das Saftfasten zu Hause auch Nachteile. Es gibt aber auch die Möglichkeit in einer Klinik oder Einrichtung zu fasten. Die meisten Anbieter haben sich allerdings auf das Heilfasten spezialisiert, um das es in dieser Information nicht geht. Trotzdem sollte man die Vor- und Nachteile einzelner Fastenkonzepte sorgfältig abwägen und sich überlegen, welches grundsätzliche Konzept – Saftfasten zu Hause/ außer Haus oder Heilfasten zu Hause/ außer Haus - man definitiv lieber durchführen möchte.

Saftfasten - Argumente

Die wichtigsten Gesichtspunkte.

An erster Stelle steht wohl die Tatsache an sich, dass Saftfasten - Angebote oft nur zur Durchführung zu Hause angeboten werden. Kliniken betreiben meistens das reine Heilfasten, weil alle Inhalte von Heilfastenprogrammen einen Fastenbegleiter unbedingt nötig machen. Diese Fastenbegleiter stehen Kliniken in Form von Personal zu Verfügung. Deshalb macht es keinen Sinn, ein Saftfasten –Konzept anzubieten, was man in der Regel ohne Begleitung durchführen kann. Jetzt ist es zu Hause aber wirklich so, dass nicht ständig ein begleitender Arzt zur Verfügung steht! Vor allem wenn man das erste Mal fastet, kann man sich dann nur auf Erfahrungsberichte und Informationen aus dem Netz berufen, und das kann anstrengend sein und unsicher machen.

Außerdem können die Meinungen von Familienmitgliedern zum Thema Saftfasten denkbar belastend sein. Besonders dann, wenn man unsicher ist oder wenn man zwischendurch schwächelt und sich selbst disziplinieren muss! Der Fastende geht mit der Durchführung einer Saftfasten – Kur zu Hause also immer ein höheres Risiko ein, die angesetzte Fastenzeit nicht durchzuhalten.

Auch die begleitenden Maßnahmen sind zu Hause eventuell ein Problem, weil man sich nicht sicher in der Durchführung ist und durch Mitbewohner keine Ruhe dazu findet. Da Saftfasten aber vor allem dazu genutzt werden soll, Zellstress abzubauen, ist Ruhe ein sehr wichtiger Gesichtspunkt. Es lohnt sich immer, diesen Punkt im Vorfeld anzusprechen und allen Beteiligten klarzumachen, dass man nicht in einer Einrichtung, sondern zu Hause fasten möchte – aber dass man für den Erfolg die Ruhezeiten gebraucht und einhalten muss!

Saftfasten - Zu Hause

Fasten wird immer unterschiedlich gut oder schlecht wahrgenommen!

Die psychische Belastung durch das Saftfasten zu Hause kann, je nach Lebensumständen, relativ hoch sein. Das kann sich noch potenzieren, wenn man nebenbei seiner Arbeit nachgeht. Hinzu kommt, dass jeder Mensch „Verzicht“ unterschiedlich stark positiv oder negativ bewertet und dementsprechend zu Krisen oder zu Höhenflügen über die geschaffte Leistung neigt. Was auch nicht leicht ist: Nicht selten müssen Frauen, die fasten, dennoch das Essen für ihre Familie zubereiten. Sie sind dann mit den Gerüchen der Zubereitung direkt konfrontiert und sitzen bei den gemeinsamen Mahlzeiten wohlmöglich selbst vor einem leeren Teller! Insgesamt scheint es einfacher, jegliches Fasten in Ruhe und Abgeschiedenheit in dafür extra ausgeschriebenen Hotels oder Pensionen durchzuführen. Aber dann fallen die Kosten natürlich deutlich höher aus.

Es scheint bei allen offenen Fragen empfehlenswert, einfach einmal einen ersten Test zu wagen, um dann beim nächsten Mal sicher zu wissen, welches Fasten - zu Hause oder außer Haus - individuell am besten ist.

Saftfasten - Kriesen

Ein weiterer Nachteil: Auch beim Saftfasten ist ein Jo-Jo Effekt nicht auszuschließen!

Wie jede Diät bewirkt auch das Saftfasten, dass der Körper erst einmal „lernt“. Sobald weniger Nahrung im Magen ist, reagiert er quasi darauf, dass er plötzlich mit so wenig auskommen muss. Der Unterschied beim Saftfasten: Für die Zeit der Fastentage (am effektivsten ab Tag drei) versorgt er sich ausschließlich mit Energie aus dem Körpergewebe, weil der Verdauungstrakt (außer Vitalstoffen) wirklich leer ist.

Dieser wichtige Unterschied ist gleichzeitig das wünschenswerte Prinzip des Saftfastens. Das ändert aber nichts an folgender Tatsache. Wer den Erfolg des Gewichtsverlustes wirklich erhalten will wenn die Saftfasten – Zeit vorbei ist, der hat nur eine Chance: Vitaler und gesünder weiterleben!

Wer sowieso schon sehr auf seine Ernährung achtet, dem wird das nichts ausmachen und Saftfasten ist für diese Menschen schlicht: eine regelmäßige, entschlackende Kur. Wer vorher und danach allerdings ungebremst sündigt, dem wird die neue Garderobe aus der Fastenzeit schon bald nicht mehr passen. Garantiert!

Fazit: Mit der Entscheidung zum Saftfasten geht ein Mensch immer einen großen Schritt in Richtung Vitalität. Die Fastendauer beträgt in der Regel mindestens 11 Tage (1 Entlastungstag, 7 Fastentage, 3 Aufbautage). Ganz wichtig: Wer schon vor Ablauf von drei Tagen die Saftfasten – Kur stoppt, stoppt auch die Stoffwechselumstellung des Körpers auf Selbstversorgung aus den körpereigenen Reserven. Diese Umstellung beginnt erst richtig effektiv am Tag drei (aber nur, wenn am ersten Tag abgeführt wurde!). Hört man eher auf, waren alle vorherigen Tage für den Effekt des inneren Schlackenabbaus umsonst. Und das ist nicht das einzige Problem. Gerade nach einem vorzeitigen Abbruch des Fastens muss man besonders gut auf eine ausgewogene Kost acht geben, denn man hat bisher fast nur Wasser verloren, den Verdauungstrakt entleert und den Körper auf „Sparflamme“ gesetzt. Die Kilos, die man bis zum dritten Tag verloren hat, sind also besonders schnell wieder da.


Saftfasten - Ernährungsumstellung

Nachteile im Überblick:

  • Saftfasten wird meistens zu Hause durchgeführt
  • Mitmenschen könnten den Ablauf, die Maßnahmen und die Ruhephasen stören
  • Job und Essenszubereitungsaufgaben bitte als Motivationskiller nicht unterschätzen
  • Jo-Jo Effekt ist auch beim Saftfasten möglich, wenn man nicht gesund weiterlebt

Weshalb wirkt Saftfasten so viel besser als jede Diät?

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Für viele Menschen stellen Fasten- und Saftfasten - Konzepte ein rotes Tuch dar. Sie meinen, man müsste sich über die Maßen disziplinieren. Ihre Argumente: „Man verliert ja seine ganze Lebensfreude, wenn man wirklich über mehre Tage keinerlei feste Nahrung zu sich nimmt.“ „Das würde ich mir niemals antun!“ Was vergessen wird: Täglich gönnen wir unserem Körper eine „Fastenzeit“, die ganz natürlich ist. Es sind die zehn bis zwölf Stunden in der Nacht, die wir für den Abbau, den Umbau, aber auch für den Neuaufbau von Körpersubstanzen nutzen. Wissenschaftlich betrachtet sind diese Stunden ein höchst gesunder und natürlicher Vorgang, den man Regenerationszeit nennt. Beim Saftfasten wird diese natürliche Phase lediglich um Stunden oder Tage verlängert. Wir geben uns schlicht „mehr Zeit“ zum regenerieren. In Ruhe, Geborgenheit und Wärme geben wir uns die Chance, eine Zeitlang „aus uns selbst“ zu leben. Menschen, die eine heilsame Fastenzeit rigoros ablehnen, haben meistens irgendwann eine Diät versucht und sind dabei gescheitert. Dass Diäten aber sehr viel weniger erfolgreich sind als moderates Saftfasten, das können und wollen sie sich einfach nicht eingestehen!

Saftfasten - Gegner

Wissenschaftlich gesehen ist das Konzept von Saftfasten viel besser als jede Diät!

Das wichtigste, wissenschaftliche Argument: Saftfasten bedeutet die Durchführung des Dreisprunges der Entschlackung: 1. Schlacken lösen durch Säfte und Brühen 2. Schlacken neutralisieren durch Vitalstoffe und 3. Schlacken einschließen und ausscheiden. Wer also etwas für seine Gesundheit und gleichzeitig für seine Vitalisierung tun möchte, der liegt beim Saftfasten genau richtig.

Das zweite wissenschaftliche Argument: Hier erinnern wir uns an die Nebeneffekte beim Fasten: Fakt ist, dass beim Saftfasten der Darm vorher geleert und zwischendurch gereinigt und gespült wird. Auf Grund dieser Tatsache stellt der Organismus auf Selbstversorgung aus dem eigenen Körper um. Der positive Nebeneffekt hier: Hungergefühle und die Gier auf Nahrungsmittel verschwinden vollständig! Fastende berichten immer wieder: „Besonders die Tatsache, dass ich während der Fastenzeit keinerlei Hunger verspürt habe, hat mich bestärkt.“ Ausnahmen bilden da nur Menschen, die einer ständige Konfrontation mit Nahrungsmitteln und Gerüchen ausgesetzt sind!

Saftfasten - Gegner

Fazit: Das eigentlich faszinierende ist und bleibt die Tatsache, dass beim Saftfasten gelöste Schlacken durch Vitalstoffe ummantelt werden und dass diese Vitalstoffe aktiv an der Ausleitung beteiligt sind. Das Fasten mit Säften ist also tatsächlich ein Konzept, was im Vergleich mit anderen Fastenarten und allen Diäten besonders gut abschneidet. Jeder, der eine Abneigung gegen das Fasten an sich hat, sollte sich dementsprechend die Saftfasten - Konzepte einmal genauer ansehen. Denken Sie immer daran: Diese Art der Gesundheitsvorsorge kann gegen viele Zivilisations-Krankheiten eine gute Vorbeugung darstellen, da es das Immunsystem unseres Köpers nachhaltig anregt.

Die Wurzel ist immer körperlicher oder physischer „Stress“!

Stress macht uns krank und ist nach Meinung führender Wissenschaftler die Wurzel aller Krankheiten. Denn Stress schädigt die Zellen oder hemmt sie in ihrer naturgegebenen Wirksamkeit! Dabei ist egal, ob jemand psychischen oder physischen Druck hat. Immer, wenn wir das Gefühl haben, dass uns etwas überfordert oder aufregt, sind unsere Zellen im Stressmodus. Das gilt im Übrigen auch, wenn wir das Falsche oder einfach zu viel gegessen haben. Wenn wir Stress empfinden, dann arbeitet das Immunsystem nicht mehr einwandfrei und der Mensch zeigt durch Symptome in den unterschiedlichsten Bereichen, dass etwas nicht stimmt. Durch Saftfasten mit begleitenden Maßnahmen können wir den Zellstress mindern, abbauen oder aufheben. Durch die Sensibilisierung während der Fastenzeit kann es auch gelingen, die Stressoren zu erkennen und für die Zukunft auszuschalten. Wer in den folgenden Kategorien ein Stresssymptom erkennt, was er selbst schon einmal hatte oder akut hat, der kann mit Saftfasten unterstützend eingreifen. Denken Sie aber daran, dass bei vielen Symptomen eine Begleitung des moderaten Saftfasten durch einen Arzt unumgänglich ist!


Für wen lohnt sich Saftfasten? Für wen lohnt es sich nicht?

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Man hört immer wieder, dass Fasten oder Saftfasten gerade für Frauen und Männer mit ersten zivilisationsbedingten Ernährungs-, Stressproblemen sowie für Menschen mit Bewegungsmangel besonders gut sei. Aber warum lohnt sich jährlich durchgeführtes Saftfasten auch für junge und ältere Menschen? Warum sind sich Wissenschaftler(innen), Mediziner(innen), Heilpraktiker(innen), und Gesundheitsärzte und Ärztinnen auf der ganzen Welt einig, dass regelmäßiges Fasten grundsätzlich für alle Lebenslagen eine Verbesserung der allgemeinen Vitalität bedeutet?

Der menschliche Körper sollte immer so gesund sein, dass der Mensch sich bis ins hohe Alter möglichst jung und vital fühlt. Das ist unsere natürliche Bestimmung und so will es die Schöpfung! Deshalb haben wir Menschen ein Immunsystem. Punkt! Das Prinzip gilt aber auch und besonders dann, wenn ein Mensch völlig unerwartet an irgendeiner Stelle im Körper kranke Symptome zeigt. Denn nun steht das Immunsystem plötzlich vor einem großen Problem und muss einwandfrei funktionieren. Das kann es aber nicht, wenn es in anderen Bereichen auch schon stark belastet und überfordert ist. Die Akkus sind leer. Die Zellen haben Stress, schalten auf Flucht und machen, bildlich gesprochen, dicht. Das moderate Saftfasten verschafft dem gesamten Organismus aber regelmäßig eine innere Reinigungsdusche und erlaubt dem Körper, mit seiner ganzen Energie zu reagieren, wenn doch irgendwo mal ein paar Zellen „gestresst“ sind. Gerade junge Menschen sollten sich frühzeitig darüber Gedanken machen, was im Rest ihres Körpers passiert, wenn wichtige Organe oder sogar der ganze Köper ständig durch ungesundes Essen und Verhalten gestresst sind.

Saftfasten kann dann eine erholsame Auszeit sein und erzeugt vor allem eines: eine gesunde Ausgangslage im ganzen Organismus. Im Ernstfall, beziehungsweise bei Symptomen in Teilbereichen unseres Organismus sollte dann noch genügend gesunde Ausgangslage da sein, damit wir auf diese vermeintliche „Schwachstelle“ mit einem aktiven Immunsystem reagieren können!


Saftfasten - Lebenslage

Argumente für das Saftfasten:

  • Kein Hungergefühl
  • Reinigung und Entschlackung
  • Immunsystem stärkend

In welchen Zeiten und Zeiträumen sollte ich Saftfasten?

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Dass Saftfasten auch in „Zellstresszeiten“ mit ersten Symptomen sehr gesund sein kann, steht nun außer Frage. Nun kann man aber nicht das ganze Jahr fasten! Das ist auch nicht der Sinn der Sache. Denn jedes Saftfasten wird für einen bestimmten Zeitraum angesetzt und beansprucht ja auch etwas: unsere Zeit! Danach kann man leichter und vitaler mit einer ausgewogenen Lebens- und Ernährungsweise weiterleben. Doch Einladungen und Geschäftstermine machen eine Durchführung möglicherweise schwierig. Das Timing ist hier besonders wichtig. Man muss also wissen und planen, zu welchem Zeitpunkt das Fasten am besten in die Jahresplanung integriert werden kann. Welcher Zeitraum, welches Datum, welche Kalenderwoche ist für mich am besten, um so eine Kur zu beginnen und um die Fastenzeit mit der nötigen Ruhe durchzuführen? Das sollten Sie regelmäßig festlegen!

Saftfasten - Abführen

Der richtige Zeitpunkt für den Beginn muss sorgsam gewählt werden!

Saftfasten beginnt immer mit einer gründlichen Entleerung des Darms. Allein aus dieser Aussage erschließt sich schon der richtige Zeitpunkt für den Beginn. Das Wochenende, bzw. ein Freitag an dem man Urlaub hat, ein Samstag, oder ein Sonntagmorgen. Es sollte auf jeden Fall ein Tag sein, an dem man nichts weiter vorhat! Wenn man beispielsweise am Samstag noch eine Einkaufstour plant, empfiehlt es sich nicht, am Morgen Glaubersalz zu trinken, um mit dem Saftfasten zu beginnen. Da wird jeder zustimmen.

Weitere wichtige Faktoren für den richtigen Zeitpunkt des Beginns.

Wenn für die kommende Woche nach dem Beginn des Saftfasten wichtige Termine, die mit Essen verbunden sind, den Kalender füllen, sollte man die Planung des Zeitraumes in „ruhigere“ Zeiten verschieben. Es ist unsagbar ermüdend und schwer „den Anderen“ zu erklären, warum man heute „gar nichts“ isst! Sie sollten also den Zeitraum umsichtig planen. Am besten hat sich bewährt, wenn man eine feste Zeit jedes Jahr in seinen Kalender einträgt. Man plant dann automatisch keine größeren Events ein und ist innerlich schon auf das Saftfasten eingestimmt.

So kommen Sie gar nicht in diese Situationen und das macht eine stressfreie Durchführung des Saftfasten möglich.

Tipp: In der von den Kirchen festgelegten Fastenzeit hat man den Vorteil, dass das Argument: „Es ist doch Fastenzeit!“, in der Regel vor weiteren Diskussionen schützt


Saftfasten - Kalender

Woran erkenne ich den richtigen Zeitpunkt für den Beginn:

  • Wochenende
  • freie Tage
  • keine oder wenig Einladungen in den kommenden 10 Tagen

Muss ich bei der Wahl des Saftfasten - Konzeptes auf die Kosten achten?

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Saftfasten wird in unterschiedlichen Konzepten angeboten. Hier ist eine sorgfältige Auswahl ganz entscheidend, denn Versprechen, Kosten, Wahrheit und Erfolg sind am Ende immer voneinander abhängig. Nichts ist schlimmer, als viel Geld investiert zu haben und am Ende keinerlei Erfolg zu spüren oder zu sehen.

Saftfasten - Preis

Viele Entschlackungs- und Saftfasten - Konzepte, viele Versprechungen.

Fast alle Angebote im Netz, die Körperkuren sind, beinhalten und werben mit einer Vielzahl von Versprechen. Vergleicht man die Erfolgsstatistiken in Relation zu den Kosten, findet man bei den teuersten und aufwändigsten Angeboten in der Regel auch die größten Versprechen. Leider zeichnen diese nicht selten auch die schlechtesten Erfolgsstatistiken. Diese Statistiken sind natürlich nicht immer öffentlich gemacht. Man findet sie leider oft versteckt in Blogs zum Thema Gesundheit oder in journalistischen Arbeiten. Es lohnt sich aber immer, Diäten, Entschlackungsprogramme und auch Fastenkonzepte kritisch zu vergleichen. Nicht jedes Konzept ist schlecht, vor allem nicht, wenn es ein gesundes Lebenskonzept anbietet, das über die eigentliche Zeit der Umstellung hinausgeht. Bei so einer wichtigen Entscheidung sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, um jedes Angebot zu vergleichen. Neben der Erfolgsstatistik ist natürlich stets die Kurdauer in Relation zum Preis zu vergleichen.

Fazit: Am besten sucht man sich zuerst das Konzept, das für den eigenen Lebensstil am sinnvollsten erscheint. Dann vergleicht man Preise, Inhalte, Leistungen und Service und entscheidet sich. Ein gutes Fastenkonzept muss aber nicht teuer sein und vor allem garantiert ein gutes Preis- Leistungsverhältnis, dass man sich nach dem Fasten, weiterhin entspannt, den schönen Dingen des Lebens widmen kann.

Bei Angeboten in Hotels, Pensionen und Kliniken sollten Sie nicht nur auf den Seminarpreis achten!

Bei jedem Saftfasten – Konzept, das sie nicht zu Hause, sondern bei Anbietern außer Haus mitmachen möchten, sind es vor allem die Preise für ausleitende Anwendungen, die sie interessieren sollten. Vermeintlich günstige Hotel- oder Pensionskosten für Kuren außer Haus erwecken hier nämlich schnell einen falschen Eindruck. Gerade bei den Anwendungen sollte man aber gut auf die mögliche Folgekosten achten. Schließlich möchte man hauptsächlich in den Erfolg des Saftfasten investieren und nicht in den Anbieter. Manche Saftfasten - Anbieter werben mit einem gehobenen Ambiente und einem großen Angebot von ausleitenden Maßnahmen. Wenn man aber tatsächlich alles vor Ort nachbuchen muss, kann das mitunter teuer werden. Der Erfolg des Saftfasten bleibt dann möglicherweise auf der Strecke, da die Angebote für sie nicht in Frage kommen. Im Grunde kann sagen, dass man alle basischen Maßnahmen, die ein gesundes Saftfasten begleiten sollten, zu Hause kostengünstiger durchführen kann. Das liegt vor allem daran, dass man dann lediglich die reinen Produktkosten zu bezahlen hat. Es ist deshalb sehr wichtig, im Vorfeld alle Produktpreise mit Anwendungspreisen außer Haus zu vergleichen.


Saftfasten - Angebote

Welche Faktoren sollte ich beim Vergleich beachten?

  • Grundbeitrag für die Kur
  • Einzelpreise für basische Anwendungen
  • Kurzeitraum
  • Erfolgsstatistiken
  • Weitere Leistungen für eine gesunde Lebensführung nach der Kur

Muss ich beim Beginn des Saftfasten unbedingt abführen?

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Wenn man seinen Körper entgiften und entschlacken möchte, sind einige Dinge zur erfolgreichen Durchführung unumgänglich. Dazu gehört beim Fasten und auch beim Saftfasten einfach das Abführen zu Beginn. Nur ein wirklich entleerter Darm garantiert die komplette Selbstversorgung des Körpers mit Energie - aus sich selbst heraus! Das heißt: Der Körper beginnt die Nährstoffe und die Energie, die er zum Überleben nun einmal benötigt, aus dem eigenen Körper zur Verfügung zu stellen. Der Darm schaltet seine Tätigkeit auf Sparflamme und alle körpereigenen Ressourcen werden angezapft. Dieser Prozess hat eine ganz entscheidende Bedeutung für die erfolgreiche Durchführung: Hungergefühle verschwinden! Pfunde und Schlacken auch!

Was und wieviel will ich wirklich loswerden?

Menschen die Saftfasten, wollen in der Regel nicht nur entschlacken, sondern der tatsächliche Gewichtsverlust ist ebenso wichtig. Zum Erreichen eines bestimmten Zieles ist entscheidend, wie effektiv ich meinen Körper auf Selbstversorgung mit Energie aus den eigenen Ressourcen umstelle. Dieses erreicht man aber nur durch Abführen zu Beginn. Ansonsten wird der Hunger durch die physiologischen Prozesse im Körper nicht unterbunden und man wird die Fastenprozesse nicht effektiv anstoßen.

Beispiele: Ausgangsgewicht und Geschlecht müssen ebenso mit in die Erfolgsstatistik einbezogen werden! Stellen wir uns vor, eine Frau (40 Jahre, 1,60 groß, 65 kg) und ein Mann (40 Jahre, 1,75 m groß, 80 kg) machen gemeinsam eine Saftfasten – Kur über 10 Tage. (1 Entlastungstag, 7 Saftfasten - Tage, 3 Aufbautage) Die Frau ist ein genügsamer Esser, sie führt am ersten Fastentag nach Plan ab und nimmt in der Fastenzeit gleichmäßig bis zum ersten Aufbautag (morgens) 4 kg Körpergewicht ab. Der Mann ist ein guter Esser. Er nimmt das Abführen nicht so ernst, nimmt weniger als die empfohlene Menge Glaubersalz und quält sich dementsprechend die ganze Zeit mit starken Hungergefühlen. Trotzdem verliert er gleich am ersten Tag ein ganzes Kilo Körpergewicht. Er hat am letzten Fastentag 6 kg Körpergewicht weniger, hat aber zwischendurch ein bis zwei Tage gar keine Veränderung auf der Waage festgestellt. Als er das durch Wiegen feststellte, hat er noch einmal Glaubersalz nach Anweisung getrunken und dann leerte sich der Darm endlich effektiv. Zusätzlich plante er nun jeden Tag eine halbe Stunde Schwimmen ein und der Erfolg stellte sich wieder ein. Was die Beiden wirklich an Fettgewebe beim Saftfasten verloren haben, zeigte sich am ersten Aufbautag auf einer Waage, die das tatsächlich vorhandene Fett- und Muskelgewebe anteilig messen kann. (Frau im Beispiel: 1,8 kg Fettgewebeverlust – Mann: 2,5 kg Fettgewebeverlust)

Das Ergebnis erlaubt folgenden Rückschluss: Schwere Menschen, die immer einen gut gefüllten Darm haben, können beim Saftfasten schon mit dem ersten Abführen viel Gewicht verlieren, wobei im Darm Reste bleiben können. Erst wenn richtig entleert ist, verschwinden die Hungergefühle und der Körper geht mit Macht an die Reserven. Besonders wenn moderate Bewegung mit in den Plan eingebaut wird! Wenn die Gewichtsabnahme stagniert, ist das meistens ein Zeichen für erhöhten Salz- und Wasserhaushalt im Gewebe. Ansonsten zeigt sich für beide Fastende im Beispiel, ein normaler und durchschnittlicher Gewichtsverlust. Männer nehmen in der Regel beim Saftfasten mehr ab, dafür haben sie die verlorenen Pfunde aber auch schneller wieder auf den Hüften.

Gibt es Erfolgsstatistiken?

Manche Anbieter von Saftfasten – Konzepten schreiben, die Durchführung einer Darmreinigung durch Abführen am Anfang macht etwa 70 – 80 % des Erfolges aus. Je nach Effektivität des Abführens können diese Werte variieren. Wer den Entlastungstag ernst nimmt und am Folgetag nach Anweisung abführt, kann aber grundsätzlich mit einem guten Ergebnis rechnen. Sicher ist, dass das Hungergefühl eine große Rolle für ein gelungenes Abführen zeichnet. Sollte es in den Folgestunden oder -Tagen sehr massiv sein, kann man davon ausgehen, dass ein Einlauf oder eine nochmalige Einnahme von Glaubersalz angemessen ist.


Saftfasten - Glaubersalz

Warum ist Abführen so wichtig?

  • Versorgung des Körpers mit körpereigenen Ressourcen
  • Effektiver Abbau von Schlacken und Pfunden
  • Kein oder nur geringes Hungergefühl

Muss mich ein Arzt untersuchen? Was wird dann untersucht?

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Wenn man Saftfasten durchführen möchte, gibt es bestimmte Voraussetzungen, die man erfüllen muss. Außerdem sollte die Länge der Durchführung auch am Gesundheitszustand festgemacht werden. Grundsätzlich gilt für gesunde Personen: Schon ein Tag die Woche mit Saftfasten (allerdings dann ohne Abführen) ist ein stetiges Signal an den Körper, Stoffwechselprozesse anzukurbeln. Eine Saftfasten – Entscheidung für eine längere Zeit als drei Tage, beginnend mit Abführung am ersten Tag, sollte immer mit Blick auf die Verantwortung für die eigene Gesundheit getroffen werden.

Muss mich also ein Arzt untersuchen?

Kranke Menschen sollten sich ohne Ausnahme mit ihrem Arzt beraten. Besonders vor der ersten Durchführung vom Saftfasten ist ein Arzt nach möglichen individuellen Risiken zu befragen. Chronische Krankheiten oder massiver Zigaretten- oder Alkoholkonsum können beispielsweise dazu führen, dass die Beschwerden während des Saftfasten zuerst etwas stärker werden. In manchen Fällen rät der Arzt sogar zu einer ständigen Überwachung der Vitalwerte.

Gesunde Menschen haben beim Saftfasten im Allgemeinen keine Schwierigkeiten, weil ja eine Grundversorgung durch die Vitalwerte in den Säften und Brühen garantiert wird. Hier sollten lediglich Unverträglichkeiten oder Allergien mit bestimmten Lebensmitteln berücksichtigt werden, die in der Kur aufgeführt sind. Diese Nahrungsmittel sind dann lediglich gegen andere in der Kur anteiligen Nahrungsmittel auszutauschen.

Was wird untersucht?

Im Großen und Ganzen klärt man vorher allgemeine Fragen zur eigenen Gesundheit. Es wird nach chronischen Krankheiten (Asthma, Diabetes, etc.) und/oder nach körperlichen Behinderungen gefragt, die eine Medikamenteneinnahme nötig machen. Auch die ungefähren Mengen an Zigaretten- und Alkoholkonsum werden angesprochen. Verantwortliche Ärzte fragen natürlich auch nach psychischen Leiden. Essgestörte Menschen beispielsweise sollten nicht ohne Arztbeistand fasten.

Fazit: Jegliches Suchtverhalten ist ein großes Manko, was das Saftfasten sehr schwierig und zuweilen unmöglich machen kann. Gut ist natürlich, wenn man es schafft, durch das Saftfasten auch künftig schädigende Verhaltensweisen einzuschränken und Klarheit zu gewinnen, inwieweit man seine Probleme angehen könnte.


Saftfasten - Arzt

Bei welchen Faktoren ist eine Untersuchung oder Begleitung durch einen Arzt anzuraten?

  • Durch Krankheit oder OP noch erschöpfte Personen
  • Essstörungen
  • Chronische Krankheiten
  • Bereits vorhandene tödliche Krankheiten
  • Psychische Leiden
  • Schwangerschaft
  • alle Risikofaktoren, die sie selbst gerne geklärt hätten

Kann ich mit dem Saftfasten früher aufhören?

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Es ist gut, wenn man sich für das Saftfasten entschlossen hat. Für den Fall der Fälle hat man so rundherum vorgesorgt und man baut nachhaltig Stress ab. Aber manchmal kann es im Laufe der Fastenzeit zu unerwarteten Zwischenfällen oder Krisen kommen. Dann braucht man dringend das Gefühl und die Überzeugung, jederzeit aufhören zu dürfen. Aber Achtung! Die Entschlackung und Reinigung des Körpers ist damit verkürzt und die vorher erwartete Vitalität wird sich eventuell nicht so massiv einstellen.

Kann ich einfach so - mitten im Plan - aufhören?

Kurz gesagt: Grundsätzlich ja. Man kann mit dem Saftfasten prinzipiell jederzeit aufhören. Allerdings gibt es bei der vorzeitigen Beendigung des Saftfasten ein paar Dinge zu beachten. Schließlich möchte man, dass trotz der frühzeitigen Beendigung noch ein Erfolg übrig bleibt und keine Probleme beim Wiedereinstieg in die normale Ernährung aufkommen. Beispielsweise ist nicht für jeden Organismus ist die Ankurbelung der Verdauung ganz problemlos! Gute Konzepte beinhalten immer eine genaue Erklärung der Aufbautage, die mindestens genau so wichtig sind wie das Saftfasten selbst. Fastende, die sich an das Konzept dieser Rezepte halten, haben normalerweise aber keine Probleme, wenn sie vorzeitig aufhören.


Saftfasten - Beenden

Was muss ich beachten, wenn ich frühzeitig aufhöre?

  • Aufbautage einhalten
  • Erfolgsgedanken streichen

Kann ich die Mengenanteile für die Säfte und Brühen nachträglich erhöhen oder senken?

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Beim Planen eines guten Saftfasten - Konzeptes werden die Mengenanteile gemäß der mindestens benötigten, täglichen Vitalstoffanteile geplant. Es geht hierbei darum, dem Körper eine Grundversorgung mit Vitalstoffen zu bieten, ihn aber ansonsten zur Selbstversorgung und zur Ausscheidung von Schlacken und überschüssigen Pfunden anzuregen.

Halten Sie sich an einen guten Plan!

Die erfolgreiche Durchführung des Saftfasten ist also von diesen Mengen abhängig. Natürlich braucht ein schwer arbeitender, vielleicht übergewichtiger Mann mehr Vitalstoffe als eine zierliche Frau. Dennoch ist eine Einhaltung der angegebenen Mengen anzuraten, wenn man sicher sein möchte, dass der Dreisprung der Entschlackung: Schlackenlösung, Neutralisierung durch Vitalstoffe und die nachfolgende Ausscheidung der Schlacken gewährleistet sein sollen.

Grundsätzlich gilt: Die Hungergefühle nehmen bei richtiger Durchführung (Abführen mit Glaubersalz) ab oder verschwinden ganz. Wenn die angegebenen Mengen dem Fastenden zu viel erscheinen, kann man sie reduzieren. Ein Erhöhen der empfohlenen Mengenanteile bei Säften und Brühen ist jedoch nicht anzuraten. (ausgenommen sind Tee und reines Trinkwasser)


Saftfasten - Beenden

Kann ich also die Mengenanteile bei Säften und Brühen ändern?

  • Nein
  • Nur nach unten, wenn man satt ist

Warum ist Saftfasten langfristig gesehen besser als jede Diät?

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Wenn man Saftfasten als Kur angeht, muss man sich über viele Faktoren im Klaren sein. In der Regel ist es so, dass jede kurzfristige Diät einen Jo-Jo-Effekt hat. Die Tatsache, dass der Darm sich nach einer Diät langsam wieder füllt, ist dabei allerdings immer zu berücksichtigen und hat nichts mit neuangelegten Pfunden zu tun! Trotzdem gibt es bei allen herkömmlichen Diäten eine Art Teufelskreis, der im folgenden Bild dargestellt ist und nahezu immer in mehr oder minder starker Ausprägung abläuft. Darum sollte auch die Art des Konzeptes so gewählt sein, dass es nicht allzu schwer ist, die guten Empfehlungen auch in der Folgezeit in den Alltag zu integrieren.

Saftfasten - Teufelskreis

Saftfasten ist so ein gesundes Konzept!

Wenn man nach und während des Saftfasten erkennt, wie vital man sich plötzlich fühlt, möchte man diesen Zustand natürlich erhalten. Da ein gutes Konzept auf Entschlacken, Ausleiten und Vitalisieren bei gleichzeitigen mentalen und körperlichen Sinneserfahrungen zum Stressabbau aufgebaut ist, sind die Erinnerungen und Erfahrungen viel nachhaltiger und schöner als bei einer verzichtsorientierten Diät.

Sie sammeln während der Saftfastenzeit viele neue Eindrücke und je öfter sie sich die Zeit nehmen, ihre positiven Körperwahrnehmungen auf einem Blatt Papier zusammenzufassen, desto effektiver ist diese Erfahrung. Geben Sie ihrem Leben bewusst eine neue Richtung, indem sie die positiven Erfahrungen nutzen. Ihr Körper wird es ihnen mit nachhaltiger Vitalität danken.

Warum nehme ich nach dem Saftfasten immer leicht zu?

Auch, wenn ich mich an gesunde Empfehlungen halte, haben der Darm und der gesamte Verdauungstragt in gefülltem Zustand natürlich ein ganz anderes Gewicht als während des Fastens. Das kann je nach Körperstatur 1-3 Kilo Unterschied ausmachen. Das ist ein Faktor, den man, wie schon weiter oben im Text erwähnt, nicht dem Jo-Jo-Effekt zuschreiben darf. Daneben können die neu gewonnene Vitalität und damit mögliche Steigerung der Bewegungseinheiten durchaus den Muskelaufbau anregen. Muskeln sind schwer und man sollte ein erhöhtes Körpergewicht durch Muskelaufbau niemals mit ungesunder Gewichtzunahme durch Fettgewebe verwechseln.

Aber eines ist unumstritten: Bei Normalgewicht bis leichtem Übergewicht zu Beginn des Saftfasten, sind die Fettreserven jetzt fast erschöpft. Das Saftfasten hat also funktioniert! Leider verschwinden Fettzellen, die einmal in unserm Körpergewebe angelegt wurden, jedoch nicht. Die gute Nachricht: Jeder Organismus ist evolutionsbedingt dazu in der Lage, Reserven zu schaffen. Ein Effekt, den wir Menschen ohnmächtig Jo-Jo nennen. In Wahrheit sollte er Reserve-Effekt heißen. Wir missdeuten diese glorreiche Einrichtung der Natur lediglich und sollten uns bewusst machen, dass wir beim nächsten Saftfasten genau auf diese Reserven wieder zurückgreifen können. Dabei leiten wir auch wieder unliebsame Schlacken im Gewebe aus, wobei jeder gesunde Mensch danach wieder Reserven anlegt. Wir erreichen nach durch regelmäßige Saftfasten – Einheiten also bald ein „natürliches Gleichgewicht“!

Warum gibt es ein natürliches Gleich“gewicht“ nach dem Saftfasten?

  • Reserven bilden für Notzeiten
  • Muskelwachstum
  • Wiederauffüllung des Verdauungstraktes

Macht es Sinn Saftfasten und Bewegung zu kombinieren?

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Wie schon erwähnt gibt es viele sinnvolle Veränderungen, die man während des Saftfasten anstoßen kann. Dazu zählt auch die Bewegung. Mit ihr kann man dafür sorgen, dass ein gesundes Muskelwachstum angeregt wird und gleichzeitig verhindert man einen Abbau der Eiweißreserven, beziehungsweise der Muskeln. Besonders für schlanke Menschen ist Bewegung neben dem Saftfasten unglaublich wichtig. Bei „Beleibten“ geht es zuerst an die Fettreserven. „Dünne und Normalgewichtige“ dagegen haben weniger Fette. Ein gutes Saftfasten – Konzept schließt daher die Versorgung von Eiweiß bei sehr dünnen Menschen mit ein und weißt immer auf die Bedeutung von moderater, individuell sinnvoller Bewegung hin! Macht es aber auch Sinn, beispielsweise als Nichtsportler, während des Saftfasten mit dem Joggen zu beginnen?

Sport in welchem Umfang?

Grundsätzlich macht es schon Sinn, Bewegung einzuplanen, aber sie muss individuell angepasst sein. Ältere Menschen sollten vorwiegend leichte Gymnastik anstreben oder viel spazieren gehen. Sportler können und sollten den Sport, den sie vor dem Saftfasten ausgeübt haben, weiter durchführen. Nichtsportler können während des Fastens folgende Regel beachten: Beginnen Sie eine Sportart, die ihnen grundsätzlich zusagt und trainieren sie täglich leicht, aber nie über ihre persönliche Belastungsgrenze hinweg. Die persönliche Belastungsgrenze ist immer dann erreicht, wenn es schwierig mit der Atmung wird und/oder der Kreislauf Schwierigkeiten macht.

Welchen Effekt hat Überforderung?

Grundsätzlich gilt: Energie wird während des Saftfasten aus dem eigenen Organismus erschlossen und die Energiespeicher für schnelle, Kraft erfordernde Übungen sind erst einmal leer. In einem Sport, der hohe Energie und sehr schnell erfordert, kann es dementsprechend leicht zu Überforderung kommen.

Welchen Effekt hat moderate Bewegung?

Grundsätzlich gilt: Moderate Bewegung erhöht die Stoffwechselleistung, die Kreativität und kurbelt den Kreislauf an. Insgesamt gesehen fühlt man sich also besser, ist ausgeglichener und durch die geistige Ebene, die beim Saftfasten angeregt wird, entsteht ein besonderes und vitales Lebensgefühl: „Ich könnte Bäume ausreißen und Bücher schreiben, so vital fühle ich mich!“


Saftfasten - Sport

Argumente für moderaten Sport:

  • Muskelaufbau
  • Muskelschutz
  • Kreislauf- und Stoffwechselanregung
  • höhere Kreativität

Lässt sich Saftfasten mit Sauna kombinieren?

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Solange man einen guten Kreislauf hat, ist zu Saunagängen und regelmäßigen Schwitzanwendungen mit basischen Komponenten nur dringend zu raten. Nichts regt den Organismus mehr an, als der Wechsel von Hitze und Kälte. Das Immunsystem wird außerdem nachhaltig gestärkt und somit ist Sauna durchaus zu empfehlen.

Was tun bei Kreislaufproblemen?

Wird einem in der Sauna erst schwummrig, steht man vor einem Problem. Die Uhr ist noch gar nicht abgelaufen und schon hat man das Gefühl, sich überfordert zu haben? Genau das ist der wunde Punkt bei der Kombination von Sauna und Saftfasten. Sie müssen gerade in der Saftfasten – Zeit genau auf ihre innere Stimme hören, denn wirklich vital ist nur, was ihren Kreislauf nicht überfordert! Das gilt hier genau so wie beim Sport. Achten sie bitte auf die feinsten Körpersignale! Sonst könnte der Saunabesuch am Ende ein gesundheitlich, schwerwiegender Fehler werden. Achten sie darauf, welche Temperaturen und welche Zeiten sie gut aushalten können. Es gilt: Schwitzen ja, Schwindel nein! Vielleicht ist das während der Fastenzeit eher die Bio-Sauna (50°C – 60°C), statt des Aufgusses. Vertrauen sie besonders hier ihren Empfindungen, die während des Saftfastens in der Regel sehr sensibel sind.

Vorteile der Kombination von Sauna und Saftfasten.

Die Nutzung von Saunabädern hat zudem den großen Vorteil, dass die basischen Anwendungen hier besonders gut durchzuführen sind. Fußbecken können ohne Probleme mit basischen Badesalzen genutzt werden und die meisten Saunen erlauben die Anwendung eigener Salze in dafür bestimmten Zonen und Saunen. Sie sollten das allerdings vorher mit dem Personal abstimmen. Darüber hinaus ist die Stimmung in guten Saunaanlagen genau das, was wir während des Saftfasten erreichen wollen und brauchen. Ruheräume, Frischluftzonen, Bewegung (im Bereich des Schwimmbades), Sinnlichkeit. Immer häufiger findet man auch Einrichtungen, die auf einen gehobenen Restaurantstil mit leckeren Salaten wert legen, so dass man den Saunabesuch während der Aufbautage zu einem besonderen Event gestalten kann. Dies gilt im Übrigen auch für das steigende Angebot an stillen Mineralwässern, erlesenen Kräutertees und Saftangeboten mit Bioqualität für die eigentlichen Fastentage.


Saftfasten - Sauna

Vorteile der Kombination aus Saftfasten und Sauna auf einen Blick

  • Gute Möglichkeit der basischen Anwendungen
  • Positive Anregung des Kreislauf
  • Alle begleitenden Komponenten zum „Wohlfühlen“

Müssen entschlackende Maßnahmen das Saftfasten begleiten?

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Fasten ist die intensivste Form der inneren Reinigung. Der Gewinn ist am Ende schlicht durch Verzicht und Ausscheidung zu erklären, wobei jedes gute Saftfasten – Konzept die Ausscheidung fördert. Einmal durch die Säfte und deren Zusammenstellung und durch Brühen und die Stoffwechsel anregenden Inhaltsstoffe. Genau so wichtig sind begleitende basische Maßnahmen, die auf unser größtes Organ, unsere Haut eingestellt sind. Wichtig: Nur durch wirklich basische Produkte wird die Haut angeregt, die gelösten Stoffwechselprodukte an die Hautoberfläche auszuscheiden. Die wirklich wichtige Frage ist: Müssen sie nichts beachten oder können sie alle Badesalz-Produkte dazu verwenden?

Achtung, basisch ist Gesetz!

Doch, müssen sie. Über Hunderttausende von Schweißdrüsen werde täglich eine Menge von alltäglichen Belastungen durch Säuren und Gifte über die Hautoberfläche ausgeschieden. Diese Abfallprodukte kommen permanent aus dem Stoffwechsel und dem täglichen Zellverfall wobei sich der Anteil je nach Belastungssituation nachweisbar erhöhen kann. Beispielsweise durch Sport, aber auch durch extreme körperliche Belastungen, durch Krankheiten oder beim Saftfasten. Auch eine säureüberschüssige Ernährungsweise und Genussmittel, Umweltgifte und Stress bewirken einen Anstieg. Bis zu 600 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter sorgen für die Ausscheidung von Säuren und Giften. Eine geniale chemische Leistung der Schweißdrüsen, die besonders im Bereich der Achselhöhlen und an den Füßen vonstatten geht. Zusätzlich erfolgt eine Ausscheidung noch über Talgdrüsen (z.B. in den Haaren).

Kommen wir zur basischen Komponente. Eine basische Komponente neutralisiert die ausgeschiedenen Säuren, die dann der Haut nicht mehr Schaden können. In Kombination mit Wasser werden diese neutralisierten Säuren später beim Duschen oder sofort im basischen Badewasser verdünnt und von der Haut gewaschen.

Die effektivste Einrichtung der Natur ist die Ausscheidung über die Haut!

Im Falle des Saftfastens gibt es den Erwachsenen Menschen, der sich basischer Anwendungen bedient, um Säuren und Gifte auf der Hautoberfläche zu neutralisieren. Dieses Anwendungsmuster kommt aber eigentlich aus der Natur. Babys scheiden während der gesamten Reifezeit alle Säuren und Gifte in das umgebende basische Fruchtwasser aus und ihre Hautoberfläche ist zart, basisch, samtweich und sie duftet wunderbar angenehm und neutral.

Im Falle einer Übersäuerung der Haut nehmen wir uns also schlicht Naturgesetze als Hilfe, wenn wir beim Saftfasten durch die Ausleitung die Hautoberfläche mit Säuren und Giften überschwemmen. Man kann die Haut und die alle Schleimhäute dabei wie eine „dritte Niere“ nutzen und die Ausscheidung durch basische Voll- und Fußbäder, Stulpen, Strümpfe und Wickel, Massagen, Sauna, Dampfbad und Inhalation unterstützen. Eine kompetente Saftfasten – Kur bezieht diese Naturgesetze immer mit in das Konzept ein.


Saftfasten - Basische Anwendungen

Was können basische Anwendungen leisten?

  • sie helfen der Haut durch Osmose, die Säuren und Gifte auszuscheiden
  • sie neutralisieren die Säuren und Gifte
  • sie schützen die Hautoberfläche vor den Säuren und Giften

Warum müssen manche Menschen beim Saftfasten Erstverschlechterungen einkalkulieren?

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Beim Entschluss zum Saftfasten denkt jeder nur an die positiven Nebeneffekte. Indem der Mensch fastet, erspart er sich die Verdauungsarbeit, die allein fast 30% des gesamten Energieaufwandes verbraucht. Gleichzeitig und durch diese eingesparte Energie, startet und regeneriert ja nun das komplexe Immunsystem die Ausleitung freigelegter Säuren und Gifte, die in den Zellen und im Gewebe abgelagert waren. Schädliche Stoffe, die nun durch die Selbstversorgung des Körpers wieder in den Organismus gespült werden.

Nichtraucher haben es besser!

Wer raucht, der gefährdet bewusst seine Gesundheit und spielt mit seinem Leben. Das weiß jeder Mensch. Das spürt auch jeder Raucher, der fastet. Denn nun werden sie frei, die schädigenden Stoffe und sie können zu Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, zu Unbehaglichkeit und Fastenkrisen führen. Wer das versteht, versteht auch das ganze Geheimnis um die Gesundheit nach dem Saftfasten. Und wer das versteht, der erträgt diese Erstverschlechterungen und erhöht schlicht die Menge der basischen Anwendungen. Das ist die beste Methode um den Körper bei seiner Entsorgungsarbeit zu unterstützen und um die Schmerzen loszuwerden. Die gute Nachricht: Nach ein bis zwei Tagen ist das Schlimmste überstanden und das wunderbare Vitalitätsgefühl des Saftfasten stellt sich ein.

Und die Kaffeetrinker, die Alkoholliebhaber und Fleischesser?

Alles, was bei Stoffwechselprozessen Säuren erzeugt, ist erst einmal belastend. Ob Fleisch, Fisch, tierische Produkte, ob Alkohol, Zigaretten und Umweltgifte, Stress. Jeder wird beipflichten, wenn Wissenschaftler sagen, dass große Mengen dieser Ausgangsstoffe und Stress belastend sind. Alles das erzeugt Säuren und bringt allzu oft sogar Giftstoffe in unseren Organismus. Was macht unser Körper nun damit, wenn wir es erst einmal zu uns aufgenommen oder erzeugt haben? Er versucht es wieder loszuwerden. Gelingt ihm das nicht, sehen wir das irgendwann in einem der folgenden Symptome und Anzeichen: Zahnplaque, Eitrige Mandeln, Sodbrennen, Reflux, verstärkte Mensis, Kopfschmerzen und Verspannungen, Schwitzen und Hitzewallungen, Fuß- und Achselschweiß, Neurodermitis, Gürtelrose, allergische Reaktionen, fettige Haut und Haare, Pickel und Akne, Ekzeme und Furunkel, Schuppen, Schuppenflechte, Hornhaut, Hämorrhoiden, offene Beine, Pilze, Warzen ….!

Das alles können Anzeichen für Übersäuerung und Stress sein. Beim Saftfasten nimmt nun nicht jeder Fastende die Ausscheidungsreaktionen seines Körpers gleich schlimm wahr. Es kommt natürlich auch auf individuelle Befindlichkeiten an. Jeder entscheidet für sich selbst, wie wichtig die Vorsorge durch Saftfasten für ihn/sie ist. Jeder entscheidet auch, ab welchem Grad er/sie die Erstverschlechterungen nicht mehr mit Blick auf Verbesserung ertragen kann. Manch einer/eine wird gar nichts spüren. Andere Fastende erzählen, sie hätten noch nie im Leben so starke Migräneanfalle gehabt. Das kann niemand bewerten oder für jemand anderen entscheiden. Fakt ist: Wer durchhält, berichtet immer von einer deutlichen Verbesserung seiner allgemeinen Konstitution und einer Verringerung von Beschwerden auch nach dem Saftfasten.


Saftfasten - Erstverschlechterung

Warum ist die Anregung des Immunsystems trotz Schwierigkeiten gut?

  • die Zerstörungskraft für Bakterien im Körper steigt stark an
  • die Abwehrkraft des Blutes und der Zellen wird erhöht
  • die Ausbreitung und das Wachstum von Viren wird gehemmt
  • die Ausscheidung von Gift- und Krankheitsstoffen wird gesteigert

Je regelmäßiger Sie Saftfasten, desto besser!

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Bei der Geburt hat man in der Regel einen gesunden Körper. Wenn - und das ist entscheidend: WENN man verantwortungsvolle Eltern hat, lernt man diesen Körper zu pflegen und gesund zu ernähren. Wir lernen durch Nachahmung, das weiß jedes Kind. Man wird also älter, reifer, selbstständiger und Erlerntes wird meistens zur Gewohnheit. Unterscheiden wir die Gewohnheiten, entdecken wir solche, die eher gesund sind und solche, die eher schädlich sind. Nach allem, was die Wissenschaft bisher herausgefunden hat, bedeutet das: Ein Mensch, der durch übermäßige schädliche Gewohnheiten krank wird, hat dem Körper meistens nicht genügend Zeit zur Ausleitung von schädigenden Substanzen gelassen. Je eher sie also ihren Kindern vormachen, dass ein regelmäßiges Saftfasten wirkliche Vorteile hat, desto besser: Es wird lernen, dass Saftfasten Ausleitung, Gesundung, Erholung und Entspannung ist! Vital zu leben gehört dann im Idealfall zum Leben - wie auch manche Ausnahmen! Je besser wir das vorleben, desto gesünder werden die nachfolgenden Generationen leben.

Die beste Nachricht im schlimmsten Fall!

Die beste Nachricht im schlimmsten Fall eines Symptomes von Verschlackung wäre: Es bleibt noch genügend Zeit, um die Fehler wieder auszugleichen. Mit möglichen Erstverschlechterungen zwar, aber immerhin! Die schlechteste Nachricht wäre: „Es ist leider zu spät! Sie haben zu spät reagiert!“ Wichtig ist also, dass sich die schädlichen Gewohnheiten in einem Rahmen halten, in dem der Organismus in der Lage ist, sie wieder auszuscheiden. Dabei hilft natürlich eine Regelmäßigkeit des Saftfasten, in der schädigende Substanzen konsequent aus dem Organismus ausgeleitet werden.

Wann sollte man heutzutage mindestens zweimal im Jahr Saftfasten?

Die angeborene Fähigkeit, Nahrungsenergie zu speichern und dann die gespeicherte Nahrungsenergie wieder aus dem Körper als Energie zu nutzen, dient vielen Tieren heute noch - und dem Menschen seit Beginn der Zeitrechnung - zum Überleben. Denken wir an den Löwen, der sich den Wanst mit Nahrung vollschlägt und erst nach Tagen wieder auf die Jagd geht, wenn er alles verdaut hat. Wir Menschen besitzen ebenfalls diese Fähigkeit, aber in unserem heutigen Lebensumfeld ist sie zunehmend überflüssig geworden. Allerdings ist die Nahrungsqualität in der gleichen Intensität gesunken, wie die Verfügbarkeit zugenommen hat. Heißt: Wir essen immer mehr – in immer schlechterer Qualität. Oder: Wir lagern immer mehr säurebildende Nahrungsenergie in unserem Körper ab. Stoffe, die unsere Ausscheidungsorgane überlasten und uns krank machen. Mit ausreichendem Saftfasten (bis zu zweimal im Jahr) kann man dieser Verschlackung entgegenwirken, die Reinigungsprozesse wieder anstoßen und dabei für einen gesunden, vitalen Körper vorsorgen. Gleichzeitig werden alle Ausscheidungsorgane regeneriert und auf Dauer regelmäßig entlastet. Der positiv ästhetische Aspekt: Wir leben schlanker!

Was man am Ende immer berücksichtigen sollte!

Auch wenn die Vitalität nach einigen Saftfasten - Kuren zunimmt, darf man sich nicht dazu hinreißen lassen, das Saftfasten in der Folge auszulassen, zu vernachlässigen oder ganz zu beenden. Schließlich sollten die Gesundheit und die Vorsorge im Vordergrund stehen, wobei die Fähigkeit der Regeneration mit dem Alter stetig abnimmt. Wenn man also mehrere Jahre Schlacken und Säuren durch ungesunde Lebensweisen anhäuft, sieht man den Körper eventuell mit Krankheiten konfrontiert, die sich ohne die massive Hilfe von Ärzten kaum oder gar nicht mehr bewältigen lassen.


Saftfasten - Gesundheit

Woran sie immer denken sollten!

  • Saftfasten ist nicht Hungern
  • Saftfasten ist Regeneration, nicht Entbehrung und Mangel
  • Saftfasten kann man durchführen, man muss es nicht
  • Saftfasten ist die gesündeste Möglichkeit, seine Figur zu beeinflussen
  • Saftfasten gibt einen starken Impuls, den bisherigen Lebensstil zu überdenken
  • Saftfasten bereichert den ganzen Organismus, jede einzelne Zelle, die Seele und die Kreativität
  • Fasten ist eine naturgegebene Art der Regeneration und Reinigung

Meine Empfehlung ...

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Ingrid Schrader | saftfasten-info.de

Ihr Ansprechpartner:
Ingrid Schrader
Ernährungsberaterin
info@vitaliner.de

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